Wo ist es wärmer im Winter – in Deutschland oder in San Francisco?

Spontant werden wahrscheinlich die allermeisten antworten: “In San Francisco natürlich!”

Richtig? – Falsch!!!

Und zwar dann falsch, wenn wir nicht die Außentemperaturen meinen, sondern die Temperaturen in den Häusern.

Diese interessante Betrachtung hat gerade Twinga angestellt. Sie schildert auf Ihrem Blog, warum sie für Ihren Weihnachsturlaub in Deutschland kurzärmelige Hemden und Tshirts mitnimmt.

Was mir bisher nicht klar war, wie schlecht die amerikanischen Häuser isoliert sind. Twinga berichtet darüber, dass man nur in Ausnahmefällen die Temperatur auf 21 Grad bekommt. Schaltet man dann die Zusatzheizung wieder ab, so fällt die Temperatur innerhalb von 15 Minuten auf die üblichen 16 bis 17 Grad wieder zurück.

“On an average, fifteen of the sixteen or seventeen hours you are awake on any given day are usually spent INSIDE. Being inside in San Francisco during winter means that the average 56 F / 13 C degrees outside during the day, and 41 F / 5 C at night translate into no more than a max of 60 F / 16 C degrees inside, assuming you live in a typical Victorian/Edwardian building. If you try really hard and turn up the heat, you might be lucky and get 65 F / 18 C … you add a space heater on top of it (if you can bear the humming sound and the ‘blowing warm air’ sensation) you might even reach 70 F / 21 C for a short amount of time. Switch the whole thing off and you’ll be back to 60 F within 15 minutes.”

Mir zeigt dieses Beispiel, wie gut unsere Häuser inzwischen isloliert sind – und wie sehr wir dieses als selbstverständlich hinnehmen.

via: Hausbau Erfahrungen

[tags]Isolierung, Heizung, Wärme[/tags]

Unser VarioCorner einmal anders

Auf der Basis unseres VarioCorner-Grundrisses entstand diese Planung eines Massivhauses im Bungalow-Stil. An das Hauptdach des Wohnhauses wurde ein weiteres Dach für die Garage angeschlossen.

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Blick aus Südenwesten auf das Schlafzimmer (rechts), Wohnzimmer (im Winkel), Küche (Mitte), und die Garage (links im Anbau).

Auch auf der anderen Seite wurde ein zusätzlicher Anbau angebracht in dem sich zwei Kinderzimmer befinden.

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Blick aus Nordosten auf die zwei Kinderzimmer (im Anbau vorne) und die Garage (im Anbau hinten), dazwischen befindet sich die Eingangstür.

Das Bauvorhaben befindet sich in der Endphase. Heizung-, Sanitär- und Elektroinstallationen wurden abgeschlossen und der Estrich eingebracht (Anfang Dezember). Der Fliesenleger ist bereits mit seinen Arbeiten fertig, so das der Bau kurz vor Weihnachten fristgerecht und mängelfrei übergeben werden konnte. Die restlichen Gewerke wie Maler und Teppichboden macht der Bauherr in Eigenleistung.

Wir möchten uns hiermit bei den Bauherren für die gute Zusammenarbeit bedanken und wünschen Ihnen viel Glück und das Sie sich in Ihrem neuen Haus wohlfühlen.

Das Varioself-Team aus Lunden

Hätten Sie es gewusst?

Die Normen des Deutschen Instituts für Normung e.V. (DIN) zählen zu den
anerkannten Regeln der Technik des Bauens. Hierbei handelt es sich um
privatrechtliche Regeln, die in der Theorie als richtig und zeitgemäß gelten.
Zugleich sind sie allgemein anerkannt und in der Praxis erprobt.

Jedoch gelten Normen streng genommen nur zum Zeitpunkt der Ausgabe,
dem jeweiligen Stand der Technik.
Haftungen von Seiten des DIN e.V. werden auch bei korrekter Anwendung nicht übernommen. Das Bauunternehmen handelt somit immer eigenverantwortlich.

Lustig, oder?

Blower-Door-Test bei einem Varioself Massivhaus

Zum Jahresende stand noch eine Überprüfung der Varioself-Bauqualität auf dem Programm.

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Neubau eines EFH in Sülfeld

Zuerst machten wir in Sülfeld bei Lübeck einen Blower-Door-Test (Bei Wikipedia zu finden unter dem Suchwort Differenzdruck-Messverfahren ). Das Gebäude (1 ½ geschossig mit ca 160 qm) war im Rohbau fertig. Bevor jetzt mit dem Ausbaugewerken begonnen werden konnte, sollten mögliche Luft-Leckagen aufgespürt werden. Dies geschieht mit einem großen Gebläse, das bei 50 Pascal Unterdruck die Luftmenge misst, welche durch die Fugen und undichten Stellen des Hauses nachströmen kann.

BlowerDoor

Gebläse um den Unter- bzw. Überdruck zu erzeugen. Urheber: “Bauthermografie & Luftdichtheitsprüfung Lutz Weidner

Blower-door-test

Schematische Darstellung. Entnommen bei Wikipedia gem. GNU-Lizenz

Ein normales Einfamilienhaus darf bis zum 3-fachen des Gesamtvolumens des Hauses an Luftwechselrate in der Stunde vorweisen. Ist das Haus mit einer kontrollierten Be- und Entlüftung ausgestattet, sogar nur das 1,5 fache, wie es in diesem Fall war. Zusätzlich war der Bau mit einer Wärmepumpenheizung ausgestattet. Erschwerend kam noch hinzu, dass ein Teil des Spitzbodens offen zum darunter liegenden Schlafzimmers sein sollte und das tragende Gebälk des Dachstuhls die winddichte Folie an mindestens 20 Stellen unterbrach.
Die Bauherren und auch wir waren erleichtert, dass es keine größeren Fehlstellen gab und die Anforderungen mit einem Wert von 1,20 bereits im Rohbau um ca. 30% besser sind als zulässig.

Das VarioToscana an der Nordsee

Noch ist es in Folie gehüllt, damit der Maler die Fassade noch vor Weihnachten fertig bekommt. Trotzdem ist der Toskana-Stil schon deutlich zu sehen.

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Dieses Massivhaus im Toskana-Stil entsteht in Heide, 20 km von der Nordsee entfernt.

Auch drinnen sind die Handwerker in vollem Gange. Heizung-, Sanitär- und Elektroinstallationen werden für den Estrich vorbereitet, der noch vor Weihnachten eingebracht werden soll.

Fortsetzung folgt.

Ein neues Varioself-Geschäftshaus entsteht

Ein Großteil seiner diesjährigen Zeit verbrachte unser Bauleiter Herr Stasko mit dem Errichten eines Wohn- und Geschäftshauses direkt am Heider Marktplatz. Das alte Gebäude stand bereits seit mehreren Jahre leer und ist in der Zeit total verkommen. Mit Sanieren war da nichts mehr zu machen und es musste mit samt Keller abgerissen werden.
Die Planung sah im EG 2 Läden, im 1. OG ein großes Büro und im 2. OG eine Wohnung mit Terrasse vor. Jedes Geschoss hat an die 200 qm und das ganze Gebäude soll komplett unterkellert werden.
Dieses sollte alles in diesem Jahr passieren. Für den Abriss waren die ersten beiden Monaten vorgesehen. Aber wie es so ist, kam der Winter stärker und länger als geplant und wir konnten erst Mitte März das Gebäude abreißen. Auch gab es weitere Probleme, die unseren Zeitplan durcheinander brachten. Das Nachbargebäude stand auf den Kellerwänden die wir abreißen wollten. Unsere Kellerwände waren quasi die Fundamente des Nebengebäudes. Desweiteren war das Gebäude vom Vorbesitzer dermaßen mit dem Nachbargebäude verschachtelt worden, dass der Abriss eher einer Operation oder eines Sezieren gleich kam.

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Hier die Baugrube. Die Kellerwände, die man sieht, ist nicht nur Kellerwand sondern auch Fundament für das Nachbargebäude. Diese ist nicht unterkellert! (von hinten Fotografiert)

Dieses Foto ist Ende April gemacht worden. Zu dem Zeitpunkt waren wir unserem Zeitplan schon lange hinterher. Der lange Winter und die Probleme beim Abriss haben uns zwei ganze Monate aufgehalten.

Aufgrund der besonderen Situation der Lage des Grundstückes und der Nachbargebäude haben wir hier nicht mit unseren Blähton-Wänden arbeiten können. Was auch wiederum Zeit gekostet hat, da wir alle Wände konventionell mit Porenbeton/Kalksandstein aufmauern mussten. Geplant war das Gebäude bis Mitte Juli im Rohbau fertiggestellt zu haben, da dann der Heider Marktfrieden, ein Mittelalterliches Stadtfest, stattfinden sollte. Das ist uns leider nicht gelungen.

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Stand 13.07.06 eine Woche vor dem Heide Marktfrieden (von Vorne Fotografiert)

Zu diesem Zeitpunkt fehlte die Betondecke, sowie die Wände im 2. OG und der Dachstuhl. Mieter waren auch schon gefunden. In einen Laden sollte das “Engel und Völkers”-Büro Dithmarschen einziehen. Termin für den Umzug war 1.11.06. Der 2. Laden war zum 1.12. vermietet.

Nachdem der Rohbau Mitte August geschlossen war konnte der Innenausbau beginnen. In einem genau geplanten Bauablauf, mit exakten Terminen wann welches Gewerk wo fertig zu sein hat, ging der Innenausbau mehr oder weniger reibungslos vonstatten.

Man sollte nicht unterschätzen welch organisatorischer Aufwand ein solches Bauvorhaben im Ortskern verursacht, wenn man alle Belange berücksichtigen muß. Wie zum Beispiel Sondergenehmigungen für schwere Fahrzeuge und Kräne, Fußgängerverkehr, Sicherheit derselbigen bei Kraneinsätzen Lärm und Staubbelästigung der Nachbarn oder Auflagen der Behörden wie z.B. die Denkmalschutzbehörde oder das Stadtbauamt. Nicht zu vergessen die vielen Veranstaltungen rund um diese exponierte Lage direkt im Stadtkern die bei der Bautätigkeit berücksichtigt werden mussten.

Nun am Ende der Bauzeit sind wir stolz ein so schönes Gebäude neu aufgebaut zu haben.

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Was ist Ihr Badezimmer? Eine Nasszelle oder ein Wohlfühl-Tempel?

In der heutigen Online-Ausgabe der Welt beschreibt Susanne Ziegert den Trend von der Nasszelle zum XXL-Bad-Wellnesstempel.

“Nach der Wohnküche kommt das großflächige Badezimmer in Mode. Gefragt sind kleine Wellnesstempel mit Massage-Dusche und Whirlpool, die zudem optisch beeindrucken. So mancher Villenbesitzer rüstet gar mit Kamin nach.”

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Wie wäre es mit einem Kamin im Bad?

Nach einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GFK) möchten sich 80 % aller Deutschen in ihrem Badezimmer “ganz und gar wohfühlen”.

Was wäre für Sie wichtig für ihren ganz persönlichen Wohlfühl-Tempel? Ein Kamin? Die Stereo-Anlage von Bang&Olufson? Der Parkettfussboden?

Ein paar Inspirationen finden Sie u.a. auf der Seite von Axor-Design, von der auch der obige Schnappschuss stammt.

Machen Sie mit bei unserer kleinen Umfrage:

 

Haben wir in der Umfrage etwas vergessen, was Sie gerne hätten? Kein Problem. Schreiben Sie uns einfach einen Kommentar. Wir freuen uns darauf.

Es gibt kaum etwas in der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte

Keiner gibt gern zuviel Geld aus.

Dieses Prinzip gilt nicht nur für das Bauen von Massivhäusern, sondern wohl für die allermeisten Einkäufe und Geschäfte.

Es gibt allerdings eine Frage, die dabei viele vergessen (für sich) zu stellen. Welche Leistungen können auf ehrliche Art und Weiser erbracht werden, wenn man den Preis ins Bodenlose drückt?

Dass diese Überlegungen nicht neu sind, liegt auf der Hand. Wir haben uns auf die Suche gemacht und uns in unserer Bibliothek umgesehen.

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Bei diesem Stöbern und Blättern in den Archiven, stach uns ein Zitat von John Ruskin ins Auge.

John Ruskin war ein englischer Schriftsteller, Maler, Kunsthistoriker und Sozialphilosoph (* 8. Februar 1819 in London; † 20. Januar 1900 in Brantwood/Lancashire).

Mit den 1849 erschienen The Seven Lamps of Architecture und dem dreibändigen 1851 in London erschienenen Buch The Stones of Venice (dt. Die Steine von Venedig) leistete Ruskin wichtige Beiträge zur Architekturtheorie.

Zu der Frage des Preises für eine Sache oder Leistung meinte er:

“Es gibt kaum etwas in der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas Geld zurück legen.

Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas besseres zu bezahlen.”

Wir können diesem Mann nur zustimmen.

Wer mehr über John Ruskin wissen möchte, der landet mit diesem Klick bei Wikipedia.